Was im Rödertal mit GRÜNEN Ideen angepackt werden kann

In der Sächsischen Zeitung vom 18.09.2013 ist ein Interview mit mir erschienen. Hier konnte ich endlich vorstellen, wie GRÜNE Ideen im Rödertal (Radeberg, Ottendorf-Okrilla) ansetzen können.

Auszug:

Verkehr: Welches Verkehrsprojekt im Rödertal  ist für Sie das wichtigste?

Anstelle neuer Projekte müssen endlich Investitionen in den Erhalt der Verkehrsinfrastruktur Priorität haben, denn marode Straßen und bröckelnde Brücken haben wir ausreichend. Auch ein besserer Lärmschutz ist notwendig. Ich begrüße ausdrücklich, dass die Idee, die Straßenbahn nach Ottendorf-Okrilla zu verlängern, jetzt intensiv auf ihre Machbarkeit geprüft werden soll.

Sicherheit: Seit Jahren kämpfen die Menschen im Rödertal mit Autodiebstählen und Wohnungseinbrüchen. Welches Konzept haben Sie für mehr Sicherheit?

Die Polizei zeigt bereits heute im ländlichen Raum teils lückenhaft Präsenz. Wer wie die schwarz-gelbe Landesregierung weiter Stellenabbau betreibt, darf sich nicht wundern, wenn die Kriminalitätsraten steigen und die Aufklärungsquote sinkt. Das Polizeiabbaukonzept „Polizei.Sachsen.2020“ muss gestoppt werden. Wir brauchen mehr und nicht weniger Polizeipräsenz.

Wirtschaft: Im sachsenweiten Vergleich ist das Rödertal gut aufgestellt, hinkt aber im Vergleich zu westlichen Bundesländern weiter hinterher. Was muss getan werden, damit sich hier nördlich von Dresden weitere Firmen ansiedeln?

Mit einer 15prozentigen Steuergutschrift für Forschungsausgaben für Unternehmen bis 250 Beschäftigten wollen wir die innovativen Kräfte kleiner und mittelgroßer Unternehmen unbürokratisch stärken. Wir wollen die Vorfälligkeit bei der Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge zurücknehmen und so Handwerksbetriebe von bürokratischem Mehraufwand und Liquiditätsproblemen entlasten.
Quelle: Sächsische Zeitung vom 18.09.2013

 

Stephan Kühn

 

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